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Kultur in China

Viele Besucher werden durch die entsprechenden interkulturellen Vorlesungen an ihrer Hochschule auf diesem Gebiet bereits vorbereitet sein. Als Praktikant hat man tagtäglich im Büro mit kulturellen Unterschieden zu tun und wird auch öfters mal zu Banketten und Geschäftsessen eingeladen.

Bezüglich der Kleidung gibt es für Männer keine auffallenden Besonderheiten. Anzug und Krawatte sind wie in Deutschland zumeist auch Standard, wobei die Chinesen speziell darauf Wert legen, nicht zu grelle Farben zu verwenden. Shorts sollte man nur beim Sport tragen. Bei den Frauen ist ein konservativer Stil angesagt. So schön bauchfreie Tops auch sind, in China läuft man damit Gefahr als Dame im professionellen Gewerbe angesehen zu werden. Im Ernst: die Oberteile sollten immer hoch geschlossen sein. Auch bei den Schuhen sollte man auf hohe Absätze verzichten und auf flache Schuhe umsteigen. High Heels sind nur bei offiziellen Anlässen angemessen.

Wenn man jemand anspricht wird der Familienname zuerst genannt. Nur gute Freunde redet man mit Vornamen an. Falls man die Visitenkarte von Chen Feng in der Hand hält, sollte man wissen dass dieser Herr mit Mr. Chen angesprochen werden möchte, denn dies ist sein Familienname der an erster Stelle steht. Eine weitere Besonderheit gibt es bei der Verwendung von Titeln. Es wird als höflich empfunden einen „Deputy Chief“ als „Chief“, „Assistant General Manager“ als „General Manager“ oder einen „Vice Chairman“ als „Chairman“ anzusprechen. Allerdings sollte der tatsächliche Vorgesetzte nicht in Hörweite sein. Obwohl die KP die Staatsmacht ist, sollte man es tunlichst vermeiden jemanden als „Comrade“ anzusprechen sofern man nicht selber Kommunist ist.

Wie überall in Asien, sollte man bei beim Austausch von Visitenkarten den gebührenden Respekt zeigen. Dies geschieht, indem man sie mindestens 15 Sekunden mit wohlwollendem Gesichtsausdruck betrachtet. In der Regel werden die erhaltenen Visitenkarten bei einem Meeting vor sich auf den Tisch gelegt. Bei einer Einladung sollte man in der Regel ein kleines Geschenk für den Gastgeber mitbringen.

Pünktlichkeit ist auch in China wichtig. Größere Verspätungen werden oft als persönliche Beleidigung empfunden und lassen einen Business Deal schnell platzen. Bei der verbalen Kommunikation sollte man auch auf verschiedene Feinheiten achten. Es kommt immer gut an wenn man sich ein bisschen mit der chinesischen Geschichte, Tradition usw. auskennt und mit dem Gastgeber darüber plaudern kann. Allerdings sollte man negativen Aspekten möglichst ausweichen. Auch wird es als unhöflich empfunden wenn man auf eine Frage direkt mit „No“ antwortet. Eine bessere Wahl wären „Maybe“, „I'll think about it“ oder auch  „We'll see“. Auch ist Vorsicht angebracht wenn vom Gegenüber Sätze kommen wie: „The problem is not serious“. Oft bedeuten diese Ausweichmanöver dass das Problem tatsächlich „serious“ ist.

Über den Gesichstverlust („losing face“) sind ja mittlerweile schon unzählige Bücher erschienen. Für viele Asiaten, insbesondere für Chinesen, ist dies ein integraler Bestandteil ihrer Kultur. Fall man es nicht schon hat, sollte man ein Gespür für sensible Situationen entwickeln. Der Worst-case trifft ein wenn man einen Chinesen in Gesellschaft bloßstellt oder ihm im übertragenen Sinne, in einer Weise die die meisten Europäer als harmlos ansehen würden, auf den Schlips tritt.

 

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